Aktuell

 

18. März 2017: Grosseinsatz im Rebberg. Das war trotz des Wetters ein Riesenspass (Details siehe unten). 

     

 

Januar 2017: In einer beinahe historischen Generalversammlung wurde Ungeheuerliches beschlossen. Wir haben uns dazu entschieden jede zweite Rebzeile zu entfernen. Dies bedeutet kurzfristig einen immensen Aufwand - bringt jedoch grosse Vorteile mit sich: Wir können so den Rebberg weiterhin biologisch bewirtschaften und Peter Stucki bleibt uns für die Spritzarbeit resp. den Pflanzenschutz erhalten. Die Rebzeilen sind so zukünftig besser durchlüftet und können sich auch kaum mehr gegenseitig beschatten. Zudem wird sich der Aufwand für die nötige Rebenpflege halbieren. 

Auch die Erträge werden sich daher in der uns noch verbleibenden Pachtdauer von 3 Jahren reduzieren. Falls es nicht für 6 Flaschen je Passivmitglied reichen sollte, werden wir gute Lösungen finden (z.B. Reduktion Mitgliederbeitrag). 

Wir freuen uns auf das Rebjahr 2017 und hoffen auf bessere klimatische Bedingungen als 2016. Ihr hört von uns - jede helfende Hand wird gebraucht. 

 

 

September 2016: Im letzten Jahr wurden wir mit einer reichen und qualitativ tollen Ernte beschenkt. Dieses Jahr ist milde gesagt ein Dämpfer. Der biologische Pflanzenschutz ist heuer an die Grenzen gestossen. Die im Bio-Rebbau zur Verfügung stehenden Kontaktfungizide (u.a. Schwefel und Kupfer) müssen spätestens nach 25 mm Regen oder 20 cm Neuzuwachs der Pflanze wieder neu angewendet werden. Der nasse Frühling und Frühsommer mit rasch aufeinander folgenden Starkniederschlägen hat eine wirksame Behandlung äusserst schwierig gemacht und die Spritzmittel jeweils wieder rasch abgewaschen. Der falsche Mehltau hat daher Blätter und leider auch die jungen Trauben breitflächig befallen.

Nun denn, wir müssen ja nicht davon leben und können uns noch am letztjährigen Wein erfreuen. Geerntet wird was bis dann noch übrig ist am Samstag 24. September. Herzlich willkommen. 

 

   

 

9. Juli 2016: Ein ziemliches Kaliber von einer Ringelnatter (Natrix natrix) haben wir in unserem Wassertrog entdeckt. Wer ihr begegnet braucht sich aber nicht zu fürchten. Sie ist ungiftig und beisst zudem nicht. Sie ist erkennbar an der für Ringelnattern typischen Kopfzeichnung (weisse bis gelbe Flecken am Hinterkopf) und an den schwarzen kugeligen Augen (im Gegensatz zu giftigen Vipern oder Kreuzottern mit senkrechten schwarzen Spaltpupillen). Ringelnattern leben oft in der Nähe von Gewässern, können bis zu 30 min. tauchen und auf ihrem Speiseplan stehen Frösche, Kröten, Molche, Salamander sowie Fische. 

Unser Exemplar ist wohl auf der Suche nach etwas Wasser in den Trog gelangt, konnte diesen aber aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Nun ist sie wieder in Freiheit und wird sich hoffentlich davor hüten wieder in unseren Trog zu fallen.