Aktuell

 
   

30. April 2014: Schwerer Arbeitseinsatz im Rebberg: Restauration der Pergola und Neugestaltung der Böschung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
       

Mit der diesjährigen Lancierung des "Purpur" können wir einen sehr ansprechenden Cuvée präsentieren. Es handelt sich um einen Verschnitt von 80% unseres Pinot Noir mit 20% Feldmeilener Cabernet Dorsa. Mehr Informationen finden sich im aktuellen Newsletter

Cabernet Dorsa ist eine neu gezüchtete Rebsorte. Die Rebe ist eine Kreuzung (Mutter x Vater) aus den Rebsorten Blaufränkisch und Dornfelder und nicht wie zuerst vermutet wurde von Cabernet Sauvignon und Dornfelder (daher der „falsche“ Name). 

Blaufränkisch ergibt im Österreichischen Burgenland grosse reinsortige Rotweine, Dornfelder ist in Deutschland verbreitet. Idee der Kreuzung war ursprünglich, die Aromatik der Qualitätsrebsorte Cabernet Sauvignon in einer Kreuzung beizubehalten, welche aber früher reifen sollte, um in Deutschland (und der Schweiz) auch in durchschnittlichen Jahren ausreifen zu können. Die Rebsorte verfügt über eine gute Winterhärte, erzielt höhere Mostgewichte als der Dornfelder oder der Blauburgunder und der Rotwein eignet sich für den Ausbau im kleinen Holzfass, dem Barrique. Cabernet Dorsa ergibt bei sorgfältiger Selektion des Traubenguts farbintensive, harmonische und volle Rotweine mit eleganter Cabernet-Note und dem Duft von Waldbeeren und schwarzen Kirschen. 

Anbaufläche Schweiz: rund 20 Hektaren, Tendenz steigend.

Quelle: Wikipedia und Office fédéral de l’agriculture

     
       

26. Oktober 2013: Nach wetterbedingtem, terminlichem hin und her, wurde bei besten Wetterkonditionen am Samstag, 26. Oktober geerntet. Zehn Helferinnen und Helfer packten an. Ein harter Kern von 6 Helfern arbeitete bis fast in die Dunkelheit hinein. Aufgeräumt wurde noch bei Autoscheinwerferlicht. 

Herzlichen Dank allen treuen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz bei der Wümmet!

Die Fotos von der diesjährigen Wümmet sind nun in der Galerie aufgeschaltet. 

 

Short facts: 

370 g / m2

573 kg Traubengut

86 Grad Oechsle

 

   
       

5. September 2013: Dieses Jahr sind im Rebberg wieder viele Wespen unterwegs. Kaum verfärben sich die Trauben blau (Farbumschlag, siehe Bild Mitte) werden die Beeren mit dem steigenden Zuckergehalt zunehmend attraktiv für die Wespen. Die Wespen nagen in die Beerenhaut eine kreisförmig Öffnung und ermöglichen damit auch einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen in die Traube einzudringen. Gelangen solche Beeren in die Maische, so besteht die Gefahr von Fehltönen im fertigen Wein (z.B. Essigstich). Daher muss früh verhindert werden, dass die Wespen sich an die Trauben machen. Wir verwenden eine simple, aber sehr effektive PET-Wespenfalle: 1 dl Himbeersirup, etwas Weinessig, 1 dl Wasser und ein paar Tropfen Geschirrspülmittel (zur Verringerung der Oberflächenspannung). Die Wespen werden vom Geruch angezogen und gelangen über seitlich an der PET-Flasche angebrachte Löcher in die Flasche. Innerhalb einer Stunde werden so gut 5-10 Wespen gefangen ... und alles ohne Einsatz von Chemie. Lässt sich bei Bedarf auch zu Hause gut einsetzen.