Anfangs März 2013: Das Spritzen der Reben muss möglichst gut auf das jeweilige Wetter abgestimmt sein und die Anwendung bedarf eines guten Timings. Ein Befall mit z.B. dem falschen Mehltau muss rasch bemerkt werden, um grossen Schaden zu verhindern. Mit unseren vollen Terminkalendern eine schwierige Aufgabe. Die Arbeit mit der Chemie unter Vollschutz hat keinem von uns gefallen und nicht recht behagt. 

Nun haben wir den Pflanzenschutz in professionelle Hände gelegt. Peter Stucki bewirtschaftet die Parzelle unmittelbar neben uns und hat sich bereit erklärt auch unsere Reben - wie seine eigenen - zu spritzen (Homepage Peter Stucki). Er bewirtschaftet seine Reben nach den Demeter-Richtlinien. Er verzichtet auf Dünger, Herbizide und "chemische" Pflanzenschutzmittel. Das Spritzmittel wird von Hand mit dem Atomiseur ausgebracht (siehe Foto). Es gibt ca. 20 Spritzungen im Jahr (doppelt so viele wie bisher). Eingesetzt werden nun nur noch Mittel mit tiefer Kupfer-Konzentration, daneben je nach Saison Tees, Steinmehle, effektive Mikroorganismen und Schwefel. 2012 hat es bei ihm teilweise sogar besser funktioniert, als bei den Nachbarn mit Chemieeinsatz. Wir sind gespannt. 

Die Weine von Peter Stucki können bei der Weinhandlung am Küferweg (Weinhandlung Küferwegoder - noch besser - über den Rebverein bestellt werden. Claude gibt gerne Auskunft über unsere Favoriten.